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Verkehrskonzept Altstadt

Am 7. Juni ist Entscheidungstag

05.06.2011, - Nach der Bürgerversammlung beriet der Gemeinderat öffentlich das Verkehrskonzept für die Altstadt, das nach der Eröffnung der Altstadt-Umgehung mit Tunnel – sie soll noch vor den Sommerferien in Betrieb genommen werden – greifen soll. Die gewünschten Maßnahmen waren gemeinsam mit dem Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler, Leutwein und Partner sowie den Stadtplaner, Architekten Voegele und Gerhardt erarbeitet worden und auch die Anregungen der Bürger hatte das Büro aufgelistet mit Stellungnahmen dazu. In den Wortmeldungen der Fraktionen kristallisierte sich heraus, dass der Gemeinderat mehrheitlich eine generelle Absenkung der Geschwindigkeit auf 20 km/h befürwortet, die am besten nach der großen Kreuzung in der Bahnhofstraße, spätestens aber ab der Evianbrücke beginnen und am Stadttor enden soll und auch die Neckarstraße mit einschließt. Diese einheitliche Regelung hätte den Vorteil, dass sich der Schilderwald in Grenzen hält. Nach Verkehrszählung und dem Beobachten, ob die provisorischen Umbauten, die nach Tunnelöffnung aufgebaut werden, den Durchgangsverkehr verhindern, könnten weitere Maßnahmen folgen.

Von Fußgängerzone bis Entfernung des Busverkehrs
Auf 18 Seiten hatten die Verkehrsplaner die Vorschläge der Bürger während und nach der Bürgerversammlung zusammengetragen und mit einer Stellungnahme versehen. Die Wünsche der Bürger gingen oftmals weiter als das Verkehrskonzept. Die Entfernung der Busverkehre wurde vorgeschlagen und höchstens die Linie 35 sollte noch durch die Altstadt fahren. Statt eines Tempolimits konnten sich Bürger eher mit einer Fußgängerzone anfreunden, die nur Anliegern die Zufahrt erlaube. Auch Geschäftsleute, die in der Hauptstraße einen Restaurationsbetrieb haben, regten an, eine Außenbewirtschaftung in diesem Bereich zu ermöglichen. Verkehrsplaner Burkhard Leutwein stellte die Idee einer Schrägparkierung entlang des Marktplatzes mit Straßenverschwenkung in die Platzfläche hinein vor. Die Beschneidung der Platzfläche gefiel Planern und Gemeinderäten aber nicht.

20km/h-Zone ist der Favorit
Bürgermeister Horst Althoff blickte auf die chronologische Entwicklung des Verkehrskonzepts mit dem Grundsatzbeschluss im Juli 2007 zurück, als man sich für Verkehrberuhigung, Führung des Verkehrs in Einbahnrichtung, niveaugleichen Ausbau von Gehwegen und Fahrbahn, Pflasterung an den markanten Plätzen in der Altstadt und die Asphaltierung der Fahrbahn aussprach. Die Planungen wurden zwischenzeitlich verfeinert und ergänzt. Die Verkehrsplaner empfehlen einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich, was einer 20-km/h-Zone entspricht, insbesondere soll dies auf der Hauptstraße in Höhe des Marktplatzes erfolgen. Die endgültige Lösung für das heiß diskutierte Thema gibt es in der nächsten Gemeinderatssitzung am Dienstag, 7. Juni, wenn der Gemeinderat über das Verkehrskonzept entscheiden wird

Text: du
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